Am Ende werden sie sicher die amerikanische Flagge verbrennen, dachte ich. Oder eine Bush-Puppe. Aber nein, sagte ich mir dann. Diese Art Polit-Voodoo ist heute passé. Die Analysen sind differenzierter und die Gegenstrategien kreativer geworden.
Schliesslich ist das Weltsozialforum, das nun zum dritten Mal im brasilianischen Porto Alegre als Gegenveranstaltung zum WEF in Davos stattfand, nicht irgendein Provinz-Freaktreffen. Man kann die lawinenartig zunehmende Bewegung, die es repräsentiert, definitiv nicht mehr links liegen lassen. Mehr als hunderttausend Globalisierungskritiker aus der ganzen Welt kamen dieses Jahr, Delegierte von 5717 Organisationen, VIPs wie der neue Präsident Brasil ...