Gemäss gutunterrichteten Quellen kommt ein Gutachten des bekannten Baselbieter Politikers und Rechtsprofessors René Rhinow (FDP) zum Schluss, die Veröffentlichung der Nackt-Selfie-Story um den Badener Stadtammann Geri Müller (GP) habe dessen Privat- und Intimsphäre auf unzulässige Weise verletzt. Zu reden gibt im Aargau aber vor allem der Auftraggeber des Papiers: Peter Wanner, Verwaltungsratspräsident und Verleger der AZ-Medien-Gruppe, zu der auch die Schweiz am Sonntag gehört – das Blatt also, das den Skandal bekanntlich publik machte. Man darf annehmen, dass Wanner schon im Voraus wusste, zu welchem Schluss sein Parteikollege Rhinow kommen würde. Was war das Ziel der Übung? Gi ...