Wäre es nach der Mutter gegangen, so wäre er heute Flamencotänzer. Irgendwo in seinem Heimatland Spanien. Doch der gescheite Bub, Intelligenzquotient 128, entschied sich für etwas Solides und begann eine kaufmännische Lehre. Als aber die ansonsten sportfreundliche Credit Suisse dem begabten GC-Junior die Erstreckung der Ausbildungszeit verwehrte, setzte Ricardo Cabanas auf den Fussball.
Das war 1996, als das Ego der Fussballnation Schweiz noch intakt war. Unter Roy Hodgson gelang der Nationalmannschaft die Teilnahme an der Welt- und der Europameisterschaft, und die nachrückende Generation schien mindestens so begabt wie das Team um Chapuisat und Sforza. Doch dann stellte sich Ernüchte ...