Merkwürdige Vorgänge spielen sich in der SVP-Bundeshausfraktion ab. Die Aufregung um die Wahl- beziehungsweise Nichtwahl von Natalie Rickli und Alex Kuprecht ins Vizepräsidium hat sich kaum gelegt, da erreichen uns Nachrichten zur Wahl des Fraktionschefs, die eher noch kurioser anmuten. Der Berner Rudolf Joder schlug seinen Landsmann Adrian Amstutz vor; so weit, so verständlich. Dann aber rannte Joder zu den SVP-Ständeräten und riet ihnen, Amstutz nicht zu wählen. Am Wahltag schliesslich erschien Joder nicht zur Fraktionssitzung, womit er Amstutz weder wählen noch nicht wählen konnte. «Man weiss bei ihm nie, was er eigentlich will», kommentiert ein Fraktionskollege.
Zur Vertei ...