Die Angst bleibt wie ein Schatten kleben. Am 2. Dezember kehrt Herbert A.*, 64, ein regional bekannter Unternehmer, nach Hause zurück. Es ist halb acht Uhr abends. Mit seiner Frau bewohnt der Ostschweizer ein schönes Anwesen, etwas ausserhalb auf dem Land gelegen, Idylle pur. Die Zufahrt und die Garage sind hell erleuchtet, als er parkiert. Er ist kaum ausgestiegen, da tauchen hinter ihm zwei Maskierte auf. Einer hält ihm den Revolver an den Kopf, der zweite reisst ihm die Hände nach hinten und fesselt diese mit Klebeband.
Offenbar haben die beiden Männer auf der Wiese gelauert und sind hinter seinem Auto in die Garage geschlichen. Herbert A. hat das nicht mitbekommen, aber es hätte ...