Die Zürcher CVP-Nationalrätin Kathy Riklin schraubt die Selbstbedienungsmentalität und den lockeren Umgang mit Steuergeldern in neue Höhen. Am 2. März schrieb Riklin, Mitglied der Aussenpolitischen Kommission (APK) des Nationalrats, an deren Präsidenten, Andreas Aebi (SVP, BE), sowie deren Sekretär eine E-Mail, in der sie für die schweizerische Diplomatie eminent wichtige Pläne kundtat. Sie beabsichtige, so Riklin, zur 150-Jahr-Feier «der Gründung der Schweizer Kolonie ‹Nueva Helvecia›» nach Uruguay zu reisen. Dies in ihrer Funktion als Mitglied «der Delegation der parlamentarischen Freundschaftsgruppe ‹Schweiz – Lateinamerika›». Sie möchte – jetzt kommt’s – ...