Ohrfeige vom Bundesgericht für CVP-Nationalrätin Kathy Riklin: Auch die obersten Richter halten es für erwiesen, dass die frühere Zürcher Universitätsrätin ihr Insiderwissen dazu benutzt hat, den damaligen SVP-Nationalrat Christoph Mörgeli in der Wandelhalle bei Journalisten anzuschwärzen. Riklin hat gegenüber dem Staatsanwalt wider besseres Wissen verneint, dass die Dissertationsbetreuung Mörgelis im Universitätsrat ein Thema gewesen sei. Vielmehr behauptete sie, sie habe vom Inhalt des entsprechenden Expertenberichts keine Kenntnis gehabt. Falsch: Der Universitätsrat hat das fragliche Geschäft sehr wohl behandelt, und zwar in Riklins Beisein. Das Urteil wirft a ...