Wer immer einen Raymond-Chandler-Roman mit Philip Marlowe oder einen Dashiell Hammett mit Sam Spade liest, der wird sich kein eigenes Bild mehr von den legendären Private Eyes machen können. Humphrey Bogart, der beide verkörperte, hat längst jede subjektive Vorstellung eskamotiert, selbst bei jenen, die weder die Verfilmung «The Big Sleep» noch «The Maltese Falcon» gesehen haben. Poster, Fotos, Werbung, TV haben Bogey ins kollektive Gedächtnis gebrannt. Bilder können Erinnerungen manipulieren, eine historische Wahrnehmung prägen und eben einen Typus schaffen, der alle (subjektiven) Alternativen zum Scheitern verurteilt. Ähnlich dem Maler, der nach der Erfindung der Fotografie das ...