Über die Ostertage liess Bundespräsident Guy Parmelin (SVP) die Katze aus dem Sack: «Wenn es nötig ist, werde ich selbstverständlich nach Brüssel reisen», sagte der Wirtschaftsminister, als gelte es, im Namen des Volkes und des Vaterlandes eine Heldentat zu vollbringen. Zum neuen Winkelried taugt der Waadtländer nicht; der Romand hat das Nettsein, die Anständigkeit beinahe zur Staatsräson erhoben. Eilfertig bemüht er sich, die Wogen zu glätten – wie vor einigen Wochen, als er sich schützend vor Kollege Alain Berset stellte, weil dieser von der SVP wegen seines Corona-Krisenmanagements attackiert wurde.
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