Die Regierung Trump hat problematische Ideen lanciert, um den Dollar zu schwächen. Sie will amerikanische Exporte verbilligen und Importe in die USA verteuern, um die riesigen Handelsbilanzdefizite einzudämmen und die Wettbewerbsfähigkeit der amerikanischen Exportindustrie zu stärken. Die Anfangsbegeisterung für die wirtschaftspolitische Wende ist am Erodieren, weshalb die US-Regierung neue Konjunkturimpulse benötigt. Währungskriege sind aber selten zielführend, denn eine starke Währung zwingt zu Innovation und Produktivitätssteigerungen, Abwertungen verleiten hingegen zu Trägheit. Eine Dollar-Abwertung könnte zudem wie die Strafzölle, die dem gleichen Zweck dienen, einen ...