Weltwoche: Frau Fuhrer, welche Erinnerungen verbinden Sie mit dem 6. Dezember 2000?
Fuhrer: Sie sprechen von den Bundesratsersatzwahlen nach dem Rücktritt von Adolf Ogi. Ich habe echt gute Erinnerungen. Das war ein ausserordentliches Erlebnis, und ich empfand grosse Freude. Ich wollte Bundesrätin werden und habe alles dafür getan. Obwohl es nicht gelang, war ich keinen Moment verbittert. An der diesjährigen Albisgüetli-Tagung der SVP kam eine Frau auf mich zu und erinnerte mich daran, wie meine Unterstützerinnen und Unterstützer damals nach der Wahl auf dem Bundesplatz auf mich warteten und mir zujubelten, obwohl Samuel Schmid gewählt worden war.
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