Neo-Bundesrat Martin Pfister (Mitte) unterstützt den Vorschlag seines FDP-Kollegen Ignazio Cassis, das EU-Abkommen nur dem einfachen Volksmehr zu unterstellen. Dadurch hilft der Zuger den Anhängern des Anbindungsvertrags, die Mitsprache der Kantone bei dieser wegweisenden Abstimmung auszuhebeln.
Es hätte auch anders kommen können. Denn neben dem damaligen Regierungsrat Pfister stand Bauernpräsident Markus Ritter auf dem Ticket für die Nachfolge von Bundesrätin Viola Amherd. Der St. Galler lehnt die Entmachtung der Kantone ab. Es würden «deutlich mehr Gründe für ein obligatorisches Referendum sprechen als dagegen», sagt er zur Weltwoche.
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