Man müsste von einer Justizposse sprechen, wenn es nicht so ernst wäre. Über Jahre hinweg beschäftigt der irakische Asylbewerber und verurteilte Terrorhelfer Osama M., auch bekannt als «Rollstuhl-Bomber», nun schon die Schweizer Behörden. Die jüngste Wendung verkündete vergangene Woche das Bundesgericht: Es entschied, dass der IS-Unterstützer aus der Ausschaffungshaft zu entlassen sei. Das Urteil ist eine Niederlage für das Staatssekretariat für Migration (SEM), das den Iraker loswerden will und eine Verlängerung der Ausschaffungshaft angestrebt hatte.
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