Der Mailänder Andrea De Carlo hat bisher 13 Bücher geschrieben, und einige davon, etwa «Creamtrain» oder «Wir drei», sind hervorragend. Es sind Romane, wie man sie von zeitgenössischen amerikanischen Autoren gewohnt ist, handlungsstark, in der Gegenwart verankert, reich an Situationen, die man als moderner Mensch so oder ähnlich selber schon erlebt hat: gescheiterte Träume, verödende Beziehungen, Reisen als Suche nach dem unerreichbaren besseren Leben, Freundschaften, Liebe, Verrat, Enttäuschungen, Ehrgeiz, berufliche Höhenflüge und Abstürze.
Der trotz seiner mittlerweile 55 Jahre noch immer penetrant jugendlich wirkende De Carlo ist unter den italienischen Gegenwartsautoren ni ...