Es passierte in der Aufführung des Verdi-Stücks «Un Ballo in Maschera» («Ein Maskenball»). Das Vorderladergewehr knallte so laut, dass es unten im Orchestergraben des Zürcher Opernhauses drei Musikern das Gehör zerriss. Einer musste ins Spital.
Der spektakuläre Unfall ist einer von vielen. Zu vielen, meint die Zürich-Unfallversicherung. Die Gehörtraumata gingen derart ins Geld, schrieb sie dem Opernhaus im Frühling, dass sie sich gezwungen sehe, die Prämien zu erhöhen, von jährlich 2 Millionen Franken auf 2,8 Millionen.
«Ich war überrascht über die harte Forderung», sagt Opernhaus-Finanzchef Otto Grosskopf. Man habe lange zusammengearbeitet und frühzeitig «Hand für trag ...