Entweder ist man drinnen oder nicht – das World Wide Web hat keine Aussenansicht. Man bewegt sich, einmal eingeloggt, auf engen Pfaden und gewinnt nie einen Überblick. Entsprechend schwer ist es, sich ein Bild von Web-Phänomenen zu verschaffen, noch schwieriger, im Netz selbst Informationen darüber zu finden, die über eine persönliche Meinung hinausgehen. Netz-Ereignisse werden als entgrenzte wahrgenommen und verleiten Zaungäste aus den Printmedien gern zu sich überschlagenden Kommentaren.
So bleibt man auch bei den Weblogs, den Foto- oder Moblogs etwas im Ungewissen, ob tatsächlich eine neue Welle aus Amerika auf uns zukomme, die heimischen Zeitungen mit Grass-Roots-Journalismus b ...