Als nach den nationalen Wahlen vom Herbst 1959 die Stimmen ausgezählt waren, konnte das Ergebnis nur als «Bekenntnis zur Stabilität» gewertet werden. Die Freisinnig-Demokratische Partei (FDP) hatte einen Anteil von 23,7 Prozent erreicht (1955 waren es 23,3 gewesen); die Sozialdemokratische Partei (SP) sank von 27,0 auf 26,4 Prozent; die Konservativ-Christlichsoziale Volkspartei der Schweiz (die heutige CVP) stagnierte bei 23,3 Prozent (1955: 23,2 Prozent); und die Bauern-, Gewerbe- und Bürgerpartei (BGB, heute SVP) verlor leicht, holte 11,6 Prozent (vier Jahre zuvor waren es 12,1 gewesen): unspektakuläre Verschiebungen hinter dem Komma.
Trotz dieses Status quo an der Urne kam es am 17. ...