Die Europäische Union sieht sich ein halbes Jahrhundert nach Abschluss der Römer Verträge beträchtlichen Problemen gegenüber. Die Verfassung ist gescheitert, die Marschrichtung bleibt unklar. Interne Zwistigkeiten stören den Hausfrieden. Seit dem Beitritt der Oststaaten verdünnt sich der Fluss der Subventionen und Finanzbeihilfen. Die üppigen Transfers von Brüssel nach Spanien, Portugal, Irland und Griechenland werden durch Begehrlichkeiten aus Osteuropa in Frage gestellt. Die Südländer murren, neue Finanzen müssen erschlossen werden. Der Druck auf potenzielle Geldquellen nimmt zu. Einst war die EU ein Instrument zur Wiederherstellung und Zivilisierung kriegsverwüsteter Staaten. ...