«Ich würde auch meinen Hund wählen, wenn er gegen George W. Bush eine Chance hätte», hatte Stephanie letzten Januar einmal gesagt. Damals stritten sich noch mehrere Kandidaten um die Nominierung der Demokraten. Es war ihr völlig gleichgültig, ob schliesslich Wesley Clark, Howard Dean oder John Kerry gegen den amtierenden Präsidenten antreten würde. Und als Kerry das Rennen machte, kümmerte sie genauso wenig, dass er von allen Kandidaten der war, den sie am unsympathischsten fand. Die 57-jährige Klavierlehrerin war eine meiner Nachbarinnen in Los Angeles, eine sanfte, zurückhaltende Frau, die an ihrem Garten sehr viel interessierter schien als an Politik. Deswegen war die Bemerkun ...