Christian Levrat, Präsident der SP Schweiz seit 2008, verfolgte den Durchmarsch Donald Trumps ins Weisse Haus als OSZE-Wahlbeobachter im US-Bundesstaat Montana. Seine Analyse, die er gegenüber der NZZ am Sonntag formulierte, fiel nüchtern aus: «Clinton galt vielen als Vertreterin der Wall Street, für die man sich nicht einsetzen mochte.» Jetzt habe eben der schlimmere der beiden schlimmstmöglichen Kandidaten gewonnen. Daraus eine Krise der Linken abzuleiten, sei nicht zulässig, beschwichtigt Levrat.
Erkennt Christian Levrat nicht, dass die Linke auch hierzulande paralysiert ist vom politischen Erdbeben, das jenseits des Atlantiks stattgefunden hat? Oder will der aus ...