Zum ersten Mal begegnete ich ihm im Lokal mit dem heiteren Namen «Il Garibaldi Innamorato». Dieses ist ein Fischrestaurant in Piombino, und da die Restlebensgefährtin keinen Weissen trinkt, bestellte ich einen leichten Roten. Es kam eine Flasche, die eher elegant war als leicht, ich trank sie am Ende (Schande über mich) mehrheitlich selbst aus. Mir wurde, wie der Berliner sagt, ganz blümerant. So viel blühende Frische, so viel Nobilität, so seidige Tannine, so viel nie ätzende Säure, so viel mineralische Würze. Blind hätte ich glatt auf einen Burgunder getippt, und auch bei einer Profidegustation würde der Wein als Pirat für einige Verwirrung sorgen.
Es war ein Passopisciaro 200 ...