Er sieht gereifter aus nach zwölf Jahren in der Waadtländer Regierung, nicht mehr ganz so wie das Enfant terrible der Sozialdemokraten, das bestandenen SP-Parteigrössen wie Rudolf Strahm, Simonetta Sommaruga oder dem damaligen SP-Bundesrat Moritz Leuenberger in Flugblättern frech den Übertritt zur FDP ans Herz legte – weil diese mit dem Elektrizitätsmarktgesetz (EMG) den Strommarkt liberalisieren wollten. «Wenn wir diese Abstimmung nicht gewonnen hätten», sagt Pierre-Yves Maillard, der 2002 die treibende Kraft beim Referendum gegen das EMG war, «wären heute viele Elektrizitätswerke pleite.»
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