Die Reise, die zu schweren diplomatischen Verstimmungen und zu einer Kaskade von Anschuldigungen und Dementis führen wird, beginnt am Samstag, dem 5. November 2005, auf Tokios zweitgrösstem Flughafen Haneda. Der weltweit von Interpol gesuchte ehemalige peruanische Staatspräsident Alberto Fujimori besteigt in Begleitung eines japanischen Fernsehjournalisten und zweier Gefolgsleute einen Privatjet. 9 Stunden und 45 Minuten später landet das Flugzeug in der mexikanischen Grenzstadt Tijuana, wo es gewartet und aufgetankt wird. Fujimori bleibt an Bord. Die mexikanische Polizei lässt ihn unbehelligt, wird jedoch später behaupten, sie habe erfolglos versucht, die Beamten der peruanischen Inte ...