Die Schweiz hat einen neuen Volkshelden: Ruedi Rymann mit seinem «Schacher Seppli». In den Köpfen vieler Zuhörer verschmelzen beide zu einer einzigen Figur. Denn so wie der Schacher Seppli, ein Vagant, der nachts im Stroh schläft, es erst im Himmel schön hat, so verkörpert auch Rymann den einfachen Mann, der nun nach 75 harten Jahren die Krönung seiner Karriere erleben durfte.
Geboren wurde Rymann 1933 in Sarnen. Er ist also etwa gleich alt wie der «Schacher Seppli», der 1935 im Festspiel zum Zentralschweizer Jodlerfest erstmals aufgeführt wurde. Rymann arbeitete nach der Schule als Knecht und lernte käsen. 1960 bis 1997 war er Obwaldner Wildhüter. Den «Schacher Seppli» nahm e ...