Verfügen die beiden Grossbanken, die UBS und die CS, über genügend Eigenkapital, um künftige Risiken zu meistern, ohne pleitezugehen? Zu diesem heiklen Thema war in der vergangenen Woche von der Schweizerischen Nationalbank (SNB) Widersprüchliches zu hören. Jean-Pierre Danthine, zur Nummer zwei im SNB-Direktorium aufgerückt, hat seine Zweifel. Es sei bei den zwei Grossen zu wenig Kapital vorhanden, um allfällige Verluste abzufangen.
Mit der Analyse lässt es Danthine nicht bewenden. Zur Stärkung der Widerstandskraft sei die ungesunde Bilanz zu kurieren, fordert der SNB-Direktor. Konkret empfiehlt er der UBS eine wie bisher restriktive Dividendenpolitik und der CS, rasch neues Kapit ...