Der Überfall auf eine Asylunterkunft der Luzerner Vorortsgemeinde Ebikon ist geklärt: Eine Multikulti-Truppe aus der Schweiz, Mazedonien, Serbien-Montenegro und Italien steht nun vor dem Untersuchungsrichter. Wie die Einbrecher – allesamt Drogenkonsumenten – mitteilten, waren sie davon ausgegangen, im Asylzentrum Kokain zu finden. Der Argumentation kann eine gewisse Logik nicht abgesprochen werden. Wer Greyerzer will, geht in den Käseladen, wer entspannen möchte, in ein Reisebüro, und Kokain gibt’s beim örtlichen Asylbewerber – aus der Region, für die Region.
Und die Moral von der Geschichte? Da müssen berufenere Instanzen her. Etwa der Bischof von St. Gallen, Seine Exzellen ...