Vielleicht hätte er schweigen sollen, denkt der Gipser Kurt Goger heute manchmal, wenn er nachts in seinem Büro über den Akten brütet, die sich auf seinem Schreibtisch stapeln. Die Faust im Sack ballen – und zahlen. Einfach zahlen und schweigen, so wie es die meisten Unternehmer gemacht haben, die in den letzten Jahren in die Propagandamühlen der Gewerkschaft Unia gerieten. Doch Goger wählte den anderen Weg: Er setzte sich zur Wehr.
Die Kampagne, welche die Unia im letzten Februar in enger Zusammenarbeit mit dem Boulevardblatt Blick gegen die in Dietlikon ZH domizilierte Goger-Swiss AG lostrat, traf den Gipser aus heiterem Himmel. Die Attacken waren von einer Gehässigkeit, wie sie ...