Ist das etwas Softpoppiges von John Cale? Oder gar J.J. Cale? Nie würde man hier den Sänger der Pixies vermuten, den taffen Frank Black – weder die Stimme noch den butterweichen Sound. Vielleicht ist dies Frank im Alltag – melancholisch im Auto, nachdenklich beim Einkaufen, verstaubte Schuhe, blendende Sonne und verschlampte Nachmittage. Es beginnt also vergleichsweise schlapp und wird immer besser, beziehungsweise: Man muss sich an den virtuellen Stetson auf Frank Blacks Kopf gewöhnen, ans Honky-Tonk-Piano, an seine neue Lässigkeit. Die sich als Innigkeit entpuppt. Mit «Dark End Of The Street» covert er eine Perle von Oldham/Penn, bekannt geworden durch Gram Parsons, einen der Gol ...