Das Tal der Engstlige ist lang, die Busfahrt ab Frutigen dauert, kommt man endlich in Adelboden an, empfindet man eine köstliche Losgelöstheit: Hier hinauf können einem die Alltagssörgelchen unmöglich gefolgt sein. Am nächsten Morgen dann erwacht man früh im – sagen wir mal – Hotel «Crystal», zieht die Vorhänge zurück, sieht, wie sich das majestätische Steghorn aus der Dunkelheit schält. Und man ist glücklich. So einfach ist das.
Folgende Winterwanderung steigert das Glück noch, wobei ich sagen muss: Ich litt unter der Qual der Wahl, als ich sie aussuchte. Adelboden ist ein Winterwanderparadies, was mit seiner Weite zu tun hat: mit den vielen Weilern und Aussensiedlungen, ...