Der Druck auf Guy Parmelin war enorm. Tausende Schweizer Jobs standen auf der Kippe, die Konjunkturaussichten verdüsterten sich, die Wettbewerbsfähigkeit geriet ins Wanken. Der SVP-Bundesrat handelte – und verschaffte der Exportwirtschaft mit dem US-Zoll-Deal neuen Optimismus. Wer jedoch meinte, der Wirtschaftsminister und Bundespräsident für das Präsidialjahr 2026 würde für seine Leistung mit Lob bedacht, irrte. Von links bis zur FDP wurde versucht, die Vereinbarung schlechtzureden. An seiner Präsidialfeier kurz vor Weihnachten in Lausanne fragte die Weltwoche den SVP-Magistraten deshalb, ob ihn die Kritik nicht überrascht und angesichts seines Efforts vielleicht sogar ein ...