Sie liest ihre Rede wie immer Wort für Wort von einem Blatt ab, manchmal verhaspelt sie sich. «Vieles habe ich ja bereits ins Lot bringen können», sagt Ursula Gut über ihre Rolle im Debakel um die Zürcher Beamtenversicherungskasse (BVK). Damit sei es gelungen, die BVK innert weniger Jahre auf eine sichere Bahn zu bringen. Am Ende ihres Vortrags blickt die freisinnige Finanzdirektorin in die Runde wie eine eifrige Schülerin, die auf das Lob des Lehrers wartet. Hat sie das nicht toll gemacht?
Das war an einer Pressekonferenz vor einer Woche, und das Lob ist bisher ausgeblieben. Tatsächlich ist Guts Verhalten in der BVK- AfÂfäre kein Ruhmesblatt. Sie kann sich zwar rühmen, den mutm ...