Wer an die achtziger Jahre zurückdenkt, erinnert sich an Ronald Reagan, Margaret Thatcher, Helmut Kohl, an das Ende der Breschnew-Ära, Schulterpolster, Aids, Tschernobyl und – spezifisch schweizerisch – an die Jugendunruhen und an Schweizerhalle. Denkt er oder sie an die Kunst, dann vielleicht an die «neuen Wilden», die damals ihren Höhenflug feierten. Nur dass die dicken Farbkrusten dieser radikalen, nur der Subjektivität verpflichteten Malerei rasch brüchig wurden und ihren Glanz verloren.
Ähnlich wie die Bauten aus dieser Zeit. Eben hat das Museum für Gegenwartskunst (MGK) in Basel eine umfangreiche Sanierung hinter sich. Dass deren Vollendung just mit dem 25-Jahr-Jubiläum d ...