Dass Werner X. Uehlinger, der auf seinem Label hatHUT seit 1975 fast die ganze Prominenz der musikalischen «Avantgarde» versammelt, das Debüt einer bis dahin über den Dunstkreis der Luzerner Jazzschule hinaus kaum bekannten Band edierte, war schon erstaunlich. Dass er sich um deren Kontinuität und Entwicklung weiter kümmert und von ihr nach drei Jahren ein Opus 2 vorlegt, ist noch ungewöhnlicher, auch wenn der Erfolg des Erstlings gross war. Es hat sich ja viel bewegt in dieser Szene. Eine Aufnahme aus dem Radiostudio Zürich wird auch in New York wahrgenommen und erreicht ein Top-Rating. Dennoch: Dass eine Truppe, die sich den fast selbstmörderischen Luxus leistet, nach dem knallend ...