Zum Schluss der WM in Russland weinte der Himmel. Er weinte für die glücklosen Kroaten, die, über das gesamte Turnier gesehen, am attraktivsten gespielt und am leidenschaftlichsten gekämpft hatten, die aber im wichtigsten Moment von den spielerisch starken und solidarischen Franzosen am grossen Coup gehindert wurden. Der Himmel weinte aber auch über die Entscheide des argentinischen Schiedsrichters Néstor Pitana und den erstmaligen Einsatz des Videobeweises in einem WM-Final.
In einem Turnier, in dem die Unparteiischen zuvor starke Leistungen geboten hatten, geschahen ausgerechnet im Endspiel zwei wegweisende Fehler. Der Freistoss, der dem 1:0 der Franzosen vo ...