Lugano
Es ist vormittags, halb acht, und Miss Eisenberg sieht aus, als läge der Arbeitstag schon hinter ihr.
Sie ist blass, Schatten liegen um ihre Augen. Es war eine lange Nacht im Tessin, mit endlosem Warten. Die 43-Jährige war mal Reporterin für die New York Times, jetzt arbeitet sie nach eigenen Worten als «Ermittlerin».
Es herrscht das Ideal des leicht aggressiven Machos: Femme fatale Kabajewa.
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