Wer heute vom Vaterland redet, macht sich verdächtig. Erstens, weil er heillos zurückgeblieben scheint und sich im Dunkel des Ewiggestrigen verlaufen hat. Zweitens, und schlimmer noch, weil er damit die unmittelbare Gefahr einer nazistischen Machtübernahme heraufbeschwört. Am besten hält man es mit dem alten Volkslied «Lieb Vaterland, magst ruhig sein».
Ohne ihn kein Volk der Dichter und Denker: Martin Luther, 1528.
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