Man sollte frühere Zeiten nicht aus der heutigen Perspektive beurteilen. Doch blickt man zurück auf die Anfänge des 20. Jahrhunderts, darf man wohl sagen, dass es für freiheitsliebende Frauen damals nicht einfach war. «Dem Mann der Staat, der Frau die Familie», lautete die gängige Devise, und die Schweizerinnen blieben für lange Zeit in der «Kinder, Küche, Kirche»-Rolle gefangen. Nicht alle waren damit zufrieden, nicht alle zeigten sich nur duldsam. Es gab viele Frauen, die versuchten, die Dinge zu ändern und das geschlossene System von Unterordnungen und Benachteiligungen, dem sie sich gegenübersahen, Stück f&u ...