Es ist fast unmöglich, von Tony Renis, 65, nicht umarmt zu werden, so wie es fast unmöglich ist, von Arthur Cohn nicht gekannt zu werden, dem Netzwerkknüpfer aus Basel mit einem Standbein in Hollywood. Achtung, das gilt natürlich nur für Leute mit Namen. Tony Renis hat für Charlton Heston spätnachts in der Küche handgemachte Tagliatelle gekocht, und der Star wollte sich mit seiner Oscar-Statuette bedanken. Renis machte Konversation mit dem Boss Joe Adonis, er verkehrte mit der Gambino-Familie, wenn er «Frank» sagte, war Freund Sinatra gemeint. «Julio» ist der Amigo Iglesias, «Céline» ist Céline Dion. Wenn Silvio Berlusconi, der begnadete Unterhalter, sich irgendwo an die Tast ...