Das Profil einer Stadt wird in Stimmungsbilder, Reportagen und Porträts gegossen. Graue Geschichte wird zur farbigen Szenerie. Man könnte, man müsste eine Fernsehserie daraus machen.
«Alles in Allem» schildert die gesellschaftliche, kulturelle und politische Entwicklung der Stadt Zürich von 1900 bis 1945. Etwa zum vierten Mal wird dieses Panorama, das erstmals von 1952 bis 1955 in vier Teilen erschienen ist, in diesen Tagen neu auf- und mit einer neuen Bedeutung unterlegt. Dieses Mal lesen wir das Werk als Exempel der Integration, die durch Verständigung und bürgerliche Liberalität gelingt. Wer anders als der assimilierte Jude Guggenheim (1896&n ...