Die Wogen der Auseinandersetzung um die Bildersammlung Bührle gehen hoch. Der Basler Michael Bahnerth kann sich nach seinem Rundgang durchs Zürcher Kunsthaus nur wundern, wie freudlos manche Zürcher diesen «Königssaal der Malerei» beurteilen. Es handle sich bei der Ausstellung um eine «Grossoffensive des Ästhetischen», auch wenn der Waffenhändler Emil Georg Bührle mit seinen Bildern das Hässliche mit dem Schönen gesühnt habe. Der Kunstsammler Christoph Blocher beurteilt den Krach um Bührles Bilder als Folge einer moralistisch verseuchten Zeit. Er würde seine privaten Bilder nie dem Staat anvertrauen. zur Story
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