Er sei eigentlich sicher gewesen, dass es längst eine Biografie von Hermann Kesten gebe, sagte Albert M. Debrunner einmal in einem Gespräch mit Radio SRF. Erst als er erstaunt festÂgestellt habe, dass dem nicht so sei, habe er sich eben gesagt: «Dann mache ich das jetzt.»
Das Resultat liegt nun vor – Âin Form des knapp 360 Seiten starken Werkes («‹Zu Hause im 20. Jahrhundert› – Hermann Kesten»); und es darf sich durchaus sehen lassen.
Dass es tatsächlich 2017 werden musste, bis das Leben des in Pidwolotschysk (damals ÂÖsterreich-Ungarn, heute Ukraine) geborenen und in Nürnberg aufgewachsenen Kesten biografisch aufgearbeitet wurde, dürfte verschiedene Gr� ...