Zu seinem 21. Geburtstag war er schon so bekannt, dass er 30 000 Glückwunschkarten und Geschenke erhielt. In seiner Band war er – erraten: der Stille. Und Ueli, der grösste Beatles-Fan unserer Klasse, meinte immer, der sei ja wirklich eine «Pumpi» an der Gitarre. Jedenfalls war George Harrison nie das grosse Gitarristen-Ego, das sich vor den Song schob und es sich und dem Publikum besorgte. Bei den Beatles spielte er zwar die Melodien. Aber ihn einen Solisten zu nennen, wäre masslose Übertreibung. Das waren keine Solos, sondern perfekte Dienstleistungen im richtigen Moment. George konnte sich allen Stil- und Bocksprüngen von Paul McCartney und John Lennon blitzschnell anpassen. So g ...