Der Brunello di Montalcino, sagt die Homepage des Produzenten Pinino, sei der «Botschafter des italienischen Weins in der Welt». Das ist, vor dem Hintergrund des sogenannten Brunello-Skandals vor vier Jahren, eine kühne Behauptung. «Sogenannt» sage ich, weil das Vergehen einiger Produzenten in der sich rasant entwickelnden Zone gesamthaft gesehen zwar ein Etikettenschwindel, aber doch auch ein Kavaliersdelikt war. Sie machten, was andernorts erwünscht ist: Sie mischten dem Sangiovese einen kleinen Anteil Merlot und/oder Cabernet Sauvignon bei. Das eben wurde von den Brunello-Gralshütern streng verboten.
Das Konsortium besteht auf reinem Sangiovese, genauer gesagt: dem Klon, genannt ...