Ich habe noch nie in meinem Leben so gut gegessen wie in den Trattorien und Osterien Apuliens, wo ich zwei Wochen im Mai verbrachte und drei Kilo zunahm. Das Aussergewöhnliche an der apulischen Küche ist die grosse Selbstverständlichkeit, mit der aus den verfügbaren Rohmaterialien – Gemüse, Getreide, Pasta, Pferdefleisch, Fisch und Meeresfrüchte – erstaunlich gutes Standardessen zubereitet wird. Dass dazu auch charaktervolle Weine aus lokalem Anbau – Primitivo, Malvasia, Negroamaro et cetera – serviert wurden, rundete das Erlebnis ab.
Ich könnte jetzt natürlich ein Loblied auf das fantastische «Lido Bianco» in Monopoli singen, ein Fischlokal wie aus einem Spirou-Comic, mit ...