Ich komme mir vor wie in einem Film.» Dies sagte Sarah Meier, als sie Ende Januar 2011 im letzten Wettkampf ihrer Karriere in Bern EM-Gold gewann. Es war einer der spektakulärsten und überraschendsten Erfolge im Schweizer Sport. Denn die damals 26-jährige Zürcherin hatte in jener Saison verletzungsbedingt noch keinen Wettkampf absolviert. Heute lacht sie, wenn sie auf diese Leistung angesprochen wird: «Ich konnte diesen Sieg nicht erwarten. Aber im entscheidenden Moment gelang mir alles perfekt. Ich lief ungefähr zehnmal besser als zuvor im Training.»
Heute dreht Sarah die Pirouetten nur noch aus Spass. Gelegentlich geht sie zu Hause im aargauischen Döttingen joggen – ...