Eigentlich wäre mit dem ersten Satz dieses Buches schon alles gesagt: «Das Leben ist eine einzige Zumutung.» Wie wahr, seufzt man und wäre durchaus geneigt, das knapp 300-seitige Werk nach einem kurzen Durchblättern beiseite zu legen. Aber schon im nächsten Absatz horcht man auf. Das Leben sei nicht nur eine Zumutung, sondern auch noch «furchtbar kurz», genau so wie das «kurzlebige Gras», das angeblich schon Moses im Zeitraffer eines Psalms dahingehen sah: «In der Frühe blüht es auf und wird welk und am Abend ist es abgemäht und verdorrt.» Kurz: Das weltliche Dasein ist eine Unverschämtheit. Absolut unzumutbar, und dann noch viel zu schnell vorbei. Ein Fall für die Uno.
Und ...