«Rupture» – Bruch mit der Vergangenheit und Neuanfang – war das dominierende Schlagwort in Nicolas Sarkozys Wahlkampf. Er will mit der Stagnation brechen, welche die französische Gesellschaft seit Jahrzehnten plagt, und das Land modernisieren. Politik ist immer auch eine Sache der Wahrnehmung und der Symbole. Am Morgen nach der Wahl erspähten die Fotografen den neuen Präsidenten, wie er entspannt lächelnd und in Jeans gekleidet aus dem eleganten Hotel «Fouquet» auf die Champs-Elysées trat und wortlos in den Wagen stieg, der ihn zum Flughafen führte. Von dort flog er mit seiner Frau Cécilia mit unbekanntem Ziel ab. Nach Korsika, wie Eingeweihte wissen wollten? Falsch. Sarkozy, ...