Der Ton macht die Musik, zumindest im Jazz. Gab es in der abendländischen Kunstmusik (anders als in Teilen der Volksmusik) immer auch Intonationsideale, wechselnde Normen, wie zu klingen habe, was notiert ist, herrschte im Jazz seit Anbeginn Stimmfreigabe. Die Tonbildung, der Klang, der «Sound» ist ebenso Ausdrucksmittel des Individuums wie Phrasierung und was man time nennt, die rhythmische mise en place. Natürlich gibt es Übergrössen, deren Ton ganze Generationen beeinflussten. Armstrong war so eine. Lange gab es keinen Trompeter, in dessen Klang nicht auch ein grösseres oder kleineres Stück Armstrong vibrierte. Allerdings auch kaum einen (bis zu den traurigen Gestalten des Dixiel ...