Der Tatort war perfekt gewählt: Am Ziel des Boston-Marathons detonierten die beiden Bomben. Dort, wo eine Kamera die Explosion garantiert filmte.
Und genauso kam es: In Endlosschleifen zeigten die amerikanischen TV-Sender CNN oder NBC am Montagabend, wie mindestens drei Menschen ihr Leben verloren und über 140 weitere sich teils schwer verletzten. In vergrösserter Zeitlupe war präzis zu erkennen, wie plötzlich ein Feuerball hochging und die Zuschauer hinter den Absperrgittern wegdrückte, man glaubte sogar die erschrockenen Gesichter der Opfer zu erkennen – bis der grauschwarze Rauch das Drama verhüllte.
Zwischen den Wiederholungen lieferten die Sender Luftaufnahmen von grossen ...