Der amerikanische Präsidentschaftswahlkampf ist in die Saure-Gurken-Phase eingetaucht, das, was die Einheimischen die «silly season» nennen. Entsprechend haben sich zwei populäre Kraftwurzeln ins Rampenlicht geschoben, die die Kandidatur ihrer Parteien sicher nicht erhalten werden: Bernie Sanders bei den Demokraten und Donald Trump bei den Republikanern.
Man könnte das ganze Schauspiel damit abtun, dass Amerika nun einmal seine exzentrischen Figuren liebt. Doch beide finden Resonanz und drücken eine Stimmung aus, die den Parteien zu denken gibt und sorgfältig zurechtgelegte Strategien durcheinanderbringt.
Bernie Sanders, zurzeit Senator in Washington, ist ein Wirtschaftspopulist ...